Vom Winde verweht

Bergsteig´n mit den Gabers. Wo gibt’s das schon? Sowas gibt’s nur beim ECA! Einquartiert hatte sich unser Rudel im Naturparkhotel „Bauernhofer auf der Brandluckn“. Vor Ort angekommen, hatten wir nicht viel Zeit. Aufgrund des starken Gegenwindes dauerte unsere Anreise auf die Alm etwas länger. Nach einem kurzen hin- und herwinken, schleppten wir… nein, eigentlich habe nur ich geschleppt... den gesamten Haushalt vom Auto ins Hotelzimmer. Frauchen musste tratschen und die Kinder Wollknäuel streicheln. So ist das Leben als Ehemann und Nicht-Alpha. Mich wundert es heute noch, dass unser Zeug im Hotelzimmer Platz fand. Die Hunde fanden gerade noch ein freies Fleckchen, um es sich am Boden gemütlich zu machen. Jedenfalls ging es nach dem Hotel-Einzug sofort wieder zum Auto und weiter Richtung „Windrad“, wie es Gerhard beschrieb. Gott sei Dank gab es nur einen Weg dorthin, daher haben auch wir den Parkplatz gefunden, wo unsere Wanderschaft begann. Natürlich fanden wir auch noch Zeit für ein kleines Familienfoto mit Amy´s Rudel.

Im Grunde hatten wir nur ein Ziel: den Gipfel zu erklimmen. Wenigstens die meisten unseres Rudels haben das Ziel erreicht. Frauchen blieb zurück bei Evelyn … tratschen.

Die erste Gipfelbesteigung unserer Kids blieb nicht ohne Folgen. So viel Jause konnten wir gar nicht mitschleppen. Naja, eigentlich hatte ich nur für die Hunde Leckerlis eingepackt. Ich wusste ja nicht, dass wir den Gipfel stürmen würden. Gut, dass uns jemand darauf hinwies, dass „ein Mann“ am Parkplatz aus dem Kofferraum Äpfel verschenken würde. Wir haben uns zwar kurz gewundert, dann aber diesen freundlichen Herrn gefunden – Gerhard! Als Entschädigung für diese Gipfelbesteigung hatten die Kids auf der Alm von Gerhard Äpfel bekommen. Vielleicht sollte man Gerhard das nächste Mal so ein Schild an den Brustkorb stecken: „sie werden bedient von Gerhard“.

 

Im Hotel angekommen, wurde von den Kids die Küche leer gefressen. Der Kellner hatte Mitleid mit uns und ließ uns nicht noch eine Stunde bis zum Abendbuffet warten. Womöglich hatte er auch Angst, dass ansonsten er selbst gefressen werde, wer weiß das schon. In solchen Notsituationen kann eine Kreditkarte einem auch auf der Alm das Leben retten. Vor allem wenn dann Evelyn mit ihren Koffern mit Eurasier-Zeugs auftaucht. Ich weiß nicht, was sie nebenberuflich macht, aber meine Familie ist jetzt gegen alle Witterung gerüstet und ich kann alles in einer Eurasier Tasche einpacken - Danke Evelyn! Ob Regen oder Schnee, mit der ECA-Funktionswäsche und allen damit verbundenen Utensilien ist man vorne dabei. Mittlerweile müssten wir schon einen Vertrag beim ECA für Werbung bekommen.

Am zweiten Tag ging es nach etwas Morgensport im Schwimmbad wieder Richtung „Windrad“. Gerhard führte wieder das Rudel an und meinte, er würde uns zur „Quelle“ führen. Euphorisch rannten die Kids immer geradewegs an der Spitze voraus, um letztlich das Rinnsal mit Matsch zu begutachten. So hatten nicht nur die Eurasier neue schwarze Schuhe. Der Marsch der durchtrainierten Eurasier-Gemeinschaft setzte sich fort, während die Welpies umdrehten. Die Kids wollten unbedingt weitermarschieren… vielleicht kommt sie ja doch noch…die Quelle. Das Einzige was jedoch bald kam, war ein drohender Sitzstreik der Kids. Da ich derartigen Widerstand in der Familie keineswegs dulde, habe ich die Kids an Enja und Lexy angeleint. Vor Sonnenuntergang erreichten wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt und alle haben überlebt. Niemand ist verhungert oder verdurstet, auch wenn wir Gerhards „Quelle“ nicht gefunden haben. Es war ein super Ausflug mit einer tollen Unterkunft und wir freuen uns schon auf das nächste ECA Treffen bei dem wir wieder viele Freunde und Bekannte treffen können!


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